Österreichischer Schilling in Euro umrechnen

Rechnen Sie ATS-Beträge zum offiziellen Kurs in Euro um — oder umgekehrt. Der Kurs 1 EUR = 13,7603 ATS gilt seit 1999. Schilling können bis heute bei der Österreichischen Nationalbank umgetauscht werden.

Schilling in Euro umrechnen – Österreichischer Währungsrechner

Der offizielle Kurs: 13,7603 ATS je Euro

Der österreichische Schilling wurde mit der Einführung des Euro zum Kurs von exakt 13,7603 ATS je Euro fixiert. Dieser Kurs gilt seit dem 1. Januar 1999 unwiderruflich und ist die alleinige Grundlage für alle offiziellen Umrechnungen. Um einen Schilling-Betrag in Euro umzurechnen, teilt man ihn durch 13,7603. Umgekehrt multipliziert man den Euro-Betrag mit 13,7603, um auf den entsprechenden Schilling-Wert zu kommen.

Der Rechner auf dieser Seite arbeitet ausschließlich mit diesem gesetzlich festgelegten Kurs. Kaufmännische Auf- oder Abschläge werden nicht angewendet, da es sich um eine historische Fixierung und keine Devisentransaktion handelt.

Euro-Einführung in Österreich

Österreich gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Währungsunion. Bereits am 1. Januar 1999 wurden Giralgeld und Konten auf Euro umgestellt, während Schilling-Bargeld noch bis zum 28. Februar 2002 als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert wurde. Ab dem 1. März 2002 war der Euro in Österreich das alleinige gesetzliche Zahlungsmittel.

Die Umstellung verlief organisatorisch reibungslos. Vielen Österreichern fiel der Abschied vom Schilling schwer – der Groschen, die kleinste Einheit, war generationenübergreifend bekannt und wurde sogar sprichwortlich („Der Groschen fällt“).

Österreichische Nationalbank: unbefristeter Umtausch

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) tauscht Schilling-Banknoten und bestimmte Münzen noch heute unbefristet und kostenlos in Euro um. Wer noch alte Scheine zu Hause hat, kann diese persönlich in der OeNB in Wien oder in ausgewählten Filialen einreichen. Für Einwohner, die nicht persönlich erscheinen können, gibt es auch einen Postweg.

Rund 150 Millionen Schilling in Banknoten sollen noch im Umlauf oder in privaten Schubladen liegen. Das ist im Verhältnis zur ehemaligen Bargeldmenge ein kleiner, aber nicht unerheblicher Betrag – und ein Zeichen dafür, wie viel Nostalgie an der alten Währung hängt.

Geschichte des österreichischen Schillings

Der österreichische Schilling wurde erstmals 1924 eingeführt, um die durch die Inflation der Zwischenkriegszeit entwertete Krone abzulösen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Schilling 1945 neu ausgegeben und erlangte über Jahrzehnte den Ruf einer stabilen, vertrauenswürdigen Währung. Österreich verknüpfte den Schilling eng mit der Deutschen Mark und hielt die Wechselkursparität jahrzehntelang nahezu konstant.

Die wirtschaftliche Stabilität Österreichs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist untrennbar mit der Schillingpolitik verbunden. Der Umrechnungsrechner macht diesen historischen Wert heute wieder greifbar – sei es für Nostalgie, steuerliche Aufzeichnungen oder einfach nur neugierige Blicke in die Vergangenheit.