Wärmepumpe 2026 – Kosten, Förderung und Amortisation berechnen
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung (Luft, Erdreich oder Grundwasser) Wärme und hebt sie auf ein nutzbares Temperaturniveau an. Dafür benötigt sie Strom – aber deutlich weniger als eine direkte Elektroheizung. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt an, wie viel Wärme pro eingesetzter kWh Strom erzeugt wird: Eine JAZ von 3,5 bedeutet, dass aus 1 kWh Strom 3,5 kWh Wärme werden.
Die gängigste Variante ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe (JAZ 2,5–3,5), die ohne Erdbohrungen auskommt. Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme, JAZ 3,5–4,5) und Wasser-Wasser-Wärmepumpen (Grundwasser, JAZ 4,0–5,0) sind effizienter, aber teurer in der Installation.
BEG-Förderung 2026: Bis zu 70 % Zuschuss
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Einbau von Wärmepumpen mit erheblichen Zuschüssen. Die Grundförderung beträgt 30 % der förderfähigen Kosten. Wer eine fossile Heizung (Gas, Öl) ersetzt, erhält zusätzlich den Heizungstauschbonus von 20 %. Haushalte mit niedrigem Einkommen (bis 40.000 €/Jahr) bekommen weitere 30 % Einkommensbonus.
Maximal sind somit 70 % Förderung möglich. Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € für die erste Wohneinheit begrenzt. Ab 2026 gelten zusätzlich verschärfte Schallanforderungen für geförderte Wärmepumpen.
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?
Die Amortisation einer Wärmepumpe hängt von der Differenz zwischen alten Heizkosten und neuen Stromkosten ab. In gut gedämmten Gebäuden mit niedriger Vorlauftemperatur amortisiert sich die Investition nach Förderung oft in 8–12 Jahren. Besonders attraktiv ist die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage, die einen Teil des Wärmepumpen-Stroms selbst erzeugt.
Unser Rechner zeigt den direkten Kostenvergleich zwischen Ihrer bisherigen Heizung und einer Wärmepumpe – inklusive Förderung, Amortisation und CO&sub2;-Ersparnis.