Beton mischen nach DIN 1045 – Zement, Sand, Kies & Wasser
Betonklassen nach DIN EN 206 / DIN 1045
Beton wird nach seiner Druckfestigkeit in Klassen eingeteilt. C16/20 (früher B25): Fundamentbeton, Bodenplatten ohne hohe Beanspruchung. C20/25: Standard-Konstruktionsbeton für Bodenplatten, Stiegen und Garagen. C25/30: höher beanspruchte Bauteile, Außenbereiche mit Frost-Tau-Wechseln.
Für Heimwerkerprojekte ist C20/25 die häufigste Wahl. Fertigbeton vom Transportbeton-Unternehmen ist für größere Mengen (> 0,5 m³) wirtschaftlicher und qualitätssicherer als Selbstmischung.
Wasser-Zement-Wert (w/z): Das Wichtigste beim Mischen
Der w/z-Wert (Wassermenge in kg geteilt durch Zementmenge in kg) bestimmt maßgeblich die Festigkeit: Je niedriger, desto fester und dichter der Beton. C16/20: w/z ≤ 0,60; C20/25: w/z ≤ 0,55; C25/30: w/z ≤ 0,50.
Ein häufiger Fehler beim Selbstmischen: zu viel Wasser. Beton wirkt flüßiger und lässt sich leichter verarbeiten, verliert aber drastisch an Festigkeit. Pro 0,05 Einheiten höherer w/z-Wert sinkt die Druckfestigkeit um ca. 5 N/mm².
Sackware vs. Transportbeton
Zement in Säcken kostet ca. 8–12 €/25-kg-Sack (Stand 2024). Für 1 m³ C20/25 benötigen Sie ca. 300 kg Zement = 12 Säcke. Dazu kommen Sand und Kies. Transportbeton kostet ca. 90–130 €/m³ (je nach Region und Betonklasse), ist aber fertig gemischt und qualitätskontrolliert.
Für kleine Mengen unter 0,3 m³ (z. B. Pfostenverankerung, Treppenstufe) ist Sackzement sinnvoll. Ab 0,5 m³ lohnt sich die Anfrage beim Transportbetonwerk.