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Katzen-Kalorien-Rechner — Futtermenge berechnen

Wie viel soll meine Katze täglich fressen? Dieser Rechner ermittelt den Kalorienbedarf und die Futtermenge nach dem FEDIAF-Ruheumsatz (RER) — für kastrierte und nicht kastrierte Katzen.

Hinweis: Diese Berechnung ist unverbindlich und dient nur zur Orientierung. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an einen Steuerberater oder die zuständige Behörde.
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Leitfaden

Katzen-Kalorienbedarf berechnen — Futtermenge für Trocken- und Nassfutter

Katzen sind obligate Karnivoren mit einem spezifischen Energiestoffwechsel. Der Ruheumsatz (RER) berechnet sich wie beim Hund als 70 × (Körpergewicht)^0,75 kcal/Tag. Der Erhaltungsbedarf (MER) berücksichtigt Kastrationsstatus, Alter und Haltungsbedingungen.

Kastrierte Katzen haben einen um 20–30 % niedrigeren Energiebedarf als intakte Tiere. Freigänger verbrauchen durch Jagdverhalten und Thermoregulation deutlich mehr Energie als reine Wohnungskatzen. Katzensenioren (über 10 Jahre) haben häufig einen verringerten Grundumsatz, aber erhöhten Proteinbedarf.

Trocken- vs. Nassfutter

Trockenfutter enthält typischerweise 3.200–4.000 kcal/kg bei einem Feuchtigkeitsgehalt von ca. 8–10 %. Nassfutter enthält 600–1.000 kcal/kg bei 75–85 % Feuchtigkeit. Da Katzen von Natur aus wenig trinken, unterstützt eine Nassfutter-Komponente die Wasseraufnahme und reduziert das Risiko von Harnwegserkrankungen (FIC/FLUTD).

Eine Kombination aus 50 % Trocken- und 50 % Nassfutter ist ernährungsphysiologisch gut ausgewogen. Rechnen Sie die Kcal-Anteile aus beiden Futtertypen zusammen, um den Tagesbedarf abzudecken. Die Kcal-Angabe je 100 g finden Sie auf jeder modernen Futterpackung.

Häufige Fütterungsfehler und Übergewicht

Übergewicht ist das häufigste Ernährungsproblem bei Hauskatzen — laut einer deutschen Feldstudie (2020) sind über 40 % aller Wohnungskatzen übergewichtig oder adipös. Hauptursachen: zu viel Trockenfutter ad libitum (freie Abrufung), zu viele Leckerlis, Bewegungsmangel in reiner Wohnungshaltung. Eine übergewichtige Katze hat ein deutlich erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus (Typ 2), Leberlipidose und Gelenkerkrankungen.

Gewichtsreduktion bei der Katze: Niemals fasten lassen (Risiko hepatischer Lipidose). Tagesbedarf auf 60–70 % des Erhaltungsbedarfs des Zielgewichts reduzieren, aufgeteilt auf mindestens 2–3 Mahlzeiten. Futterbälle oder Intelligenzspielzeug (Futtersuche simulieren) erhöhen die Aktivität. Gewichtsabnahme von max. 0,5–1 % des Körpergewichts pro Woche anstreben — langsame Reduktion schont Stoffwechsel und Muskulatur.

Häufige Fragen

Katzen sind obligate Karnivoren mit einem spezifischen Energiestoffwechsel. Der Ruheumsatz (RER) berechnet sich wie beim Hund als 70 × (Körpergewicht)^0,75 kcal/Tag. Der Erhaltungsbedarf (MER) berücksichtigt Kastrationsstatus, Alter und Haltungsbedingungen. Kastrierte Katzen haben einen um 20–30 % niedrigeren Energiebedarf als intakte Tiere. Freigänger verbrauchen durch Jagdverhalten und Thermoregulation deutlich mehr Energie als reine Wohnungskatzen. Katzensenioren (über 10 Jahre) haben häufig einen verringerten Grundumsatz, aber erhöhten Proteinbedarf.