Krisenvorsorge — Was kostet ein Notvorrat?

Ein Notvorrat muss nicht teuer sein. Dieser Rechner zeigt die Kosten für Lebensmittel und Notfallausrüstung — aufgeschlüsselt nach Kategorien und skalierbar nach Personenzahl, Dauer und Preisklasse.

Was kostet ein Notvorrat? – Krisenvorsorge für jedes Budget

Krisenvorsorge muss nicht teuer sein

Viele Menschen überschätzen die Kosten eines Notvorrats. Ein 10-Tage-Vorrat für eine Person kostet beim Discounter etwa 50–55 € für Lebensmittel. Für einen 2-Personen-Haushalt sind es rund 100–110 € – weniger als ein durchschnittlicher Wocheneinkauf. Das entspricht etwa 5 € pro Person und Tag, weniger als ein Mittagessen in der Kantine.

Der größte Kostenpunkt ist die einmalige Ausrüstung: Campingkocher, Kurbelradio und Powerbank kosten zusammen etwa 90 €, halten aber viele Jahre. Die empfohlene Bargeldreserve von 500–1.000 € ist kein Verbrauchsgut – sie wird nur im Ernstfall eingesetzt.

Discounter, Supermarkt oder Bio?

Unser Rechner bietet drei Preisklassen: Discounter-Preise (Aldi, Lidl), mittlere Supermarkt-Preise (Rewe, Edeka) und Bio-/Markenware. Der Preisunterschied ist erheblich: Während ein 10-Tage-Vorrat beim Discounter unter 55 € pro Person bleibt, kann Bio-Ware fast das Doppelte kosten.

Tipp: Der Grundvorrat (Wasser, Nudeln, Reis, Konserven) lässt sich günstig beim Discounter aufbauen. Für Genussmittel (Kaffee, Schokolade, Marmelade) und Spezialprodukte (glutenfrei, laktosefrei) lohnt sich der Griff zum höherwertigen Produkt – denn im Krisenfall ist auch Moral wichtig.

Vorrat schrittweise aufbauen

Sie müssen den Vorrat nicht auf einmal kaufen. Eine bewährte Strategie: Bei jedem Einkauf 2–3 zusätzliche Konserven oder Packungen mitnehmen. Innerhalb von 4–6 Wochen ist der 10-Tage-Vorrat aufgebaut, ohne das Monatsbudget zu belasten. Nutzen Sie Sonderangebote für haltbare Waren gezielt.

Der Notvorrat-Rechner zeigt Ihnen die genaue Einkaufsliste nach BBK-Empfehlung – angepasst an Ihre Haushaltsgröße und den gewünschten Zeitraum.

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