StartseiteAuto & AlltagE-Auto Ladekosten-Rechner
Auto & Alltag

E-Auto Ladekosten-Rechner — Strom, Zeit & Kosten

Wie viel kostet das Laden meines Elektroautos? Dieser Rechner berechnet Ladezeit, Stromkosten und Kosten pro 100 km — für Haushaltssteckdose, Wallbox und Schnellladung.

Leitfaden

E-Auto Ladekosten berechnen — Ladezeit, Strom & Kosten

Die Ladekosten eines Elektroautos hängen von Akkukapazität, Ladestand und Strompreis ab. Ladeenergie [kWh] = Akkukapazität × (Zielladestand − Ausgangsladestand) / 100. Bei einem 75-kWh-Akku von 20 % auf 80 % laden: 75 × 0,60 = 45 kWh. Bei 0,37 €/kWh Haushaltsstrom (BDEW-Durchschnitt 2026): 16,65 €.

Ladezeiten: 230V/10A (2,3 kW Schuko): ca. 45 kWh / 2,3 kW ≈ 19,5 h. Wallbox 11 kW: ≈ 4,1 h. Schnellladung 150 kW DC: ≈ 18 min (bis 80 %, danach gedrosselt). Kosten pro 100 km: (Verbrauch kWh/100 km / Akkukapazität) × Ladekosten — oder direkt: kWh/100 km × €/kWh. Typische E-Autos verbrauchen 15–22 kWh/100 km (WLTP).

AC- oder DC-Laden: Was ist der Unterschied?

Beim AC-Laden (Wechselstrom, Haushaltssteckdose oder Wallbox) wandelt das Ladegerät im Auto den Strom in Gleichstrom um — dessen Leistung begrenzt die maximale Ladeleistung meist auf 11 oder 22 kW, unabhängig davon, was die Wallbox theoretisch liefern könnte. Beim DC-Schnellladen an öffentlichen Säulen übernimmt ein externer Gleichrichter in der Ladesäule die Umwandlung, wodurch Leistungen von 50 bis über 300 kW möglich werden — dafür steigt die Ladeleistung oberhalb von ca. 80 % Akkustand aus Zellschutzgründen deutlich langsamer.

Öffentliches Laden ist spürbar teurer als Laden zuhause: Je nach Anbieter und Vertrag kostet DC-Schnellladen meist zwischen 0,55 und 0,79 €/kWh, AC-Laden an öffentlichen Normalladepunkten meist zwischen 0,39 und 0,59 €/kWh — gegenüber rund 0,37 €/kWh Haushaltsstrom. Ohne Vertrag oder Ladekarte (Ad-hoc-Laden) ist es laut ADAC-Untersuchung oft bis zu 62 % teurer als mit Vertragstarif.

Ladeverluste realistisch einplanen

Nicht die gesamte aus der Steckdose entnommene Energie landet nutzbar in der Batterie: Beim AC-Laden gehen durch die Umwandlung im Bordladegerät typischerweise 10 bis 15 % als Wärme verloren, beim DC-Schnellladen meist etwas weniger. Wer die Ladekosten aus dem Stromzähler (statt aus der Akkukapazität) berechnet, bekommt dadurch automatisch den realistischeren, etwas höheren Wert.

Nebeneinnahme: Halter eines zugelassenen Elektroautos können die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) einmal jährlich an einen Vermittler verkaufen und erhalten dafür aktuell meist 250 bis 350 € — das senkt die effektiven Jahres-Ladekosten spürbar, ist aber kein Bestandteil dieser Rechnung.

Anzeige
Werbung

Häufige Fragen

Die Ladekosten eines Elektroautos hängen von Akkukapazität, Ladestand und Strompreis ab. Ladeenergie [kWh] = Akkukapazität × (Zielladestand − Ausgangsladestand) / 100. Bei einem 75-kWh-Akku von 20 % auf 80 % laden: 75 × 0,60 = 45 kWh. Bei 0,37 €/kWh Haushaltsstrom (BDEW-Durchschnitt 2026): 16,65 €. Ladezeiten: 230V/10A (2,3 kW Schuko): ca. 45 kWh / 2,3 kW ≈ 19,5 h. Wallbox 11 kW: ≈ 4,1 h. Schnellladung 150 kW DC: ≈ 18 min (bis 80 %, danach gedrosselt). Kosten pro 100 km: (Verbrauch kWh/100 km / Akkukapazität) × Ladekosten — oder direkt: kWh/100 km × €/kWh. Typische E-Autos verbrauchen 15–22 kWh/100 km (WLTP).

Quellen & Rechtsgrundlagen